Buschfunk für die Zurückgebliebenen

Eine Reise mit Lisa und Ronni durch Australien

 
11Februar
2014

+++ SONDERNEWS +++ Unser Blog zieht um!

Da unser Speicherplatz für Bilder in diesem Blog aufgebraucht ist, haben wir einen neuen Blog erstellt - dort können wir mehr Fotos und Bilder mit besserer Qualität hochladen.

Zukünftig erfahrt ihr den neusten Klatsch und Tratsch aus unserer Welt unter folgender Adresse:

http://buschfunk-ronniundlisa.blogspot.com.au/

Die ersten neuen Blogeinträge sind auch schon online Zwinkernd

Viel Spaß!

30Januar
2014

Der Berg ruft! - ab in die Australischen Aplen

Nachdem wir ausgiebig im Flachland Äpfel gepflückt hatten, ging die Reise richtung Canberra über die Australischen Alpen. Auf dem Weg dorthin haben wir Ned Kellys (Buschräuber, Idol, Revolverheld) letzte Bleibe in Glenrowan besichtigt.

Nach einem ausgiebigen Power-Frühstück (Obst mit Müsli und Kaffee), haben wir mit der Wilma die Alpen bezwungen und sind in den Mt Buffalo Nationalpark gewandert. Es war in den Alpen etwa 10°C kühler - was für eine Erholung! Wir haben auf unserer Wanderung ein kleines Bad im Bergsee genommen und haben Enten gefüttert, die sich beim Kampf um das Essen gegenseitig die Federn ausgerupft haben. Lachend Natürlich sind wir den Horn(y) Track gewandert und konnten entlang der Findlinge auf einen schönen Aussichtspunkt die Alpine Landschaft bestaunen. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz wurde uns der Weg aus dem Nationalpark von einem riesigen Eucalyptusbaum versperrt, der quer auf die Straße gefallen war und in große Stücken gebrochen ist. Mit vereinten Kräften haben wir das Monstrum beiseite geschoben und die örtliche Polizei informiert.

Am nächsten Tag sind wir nach Tallangatta gefahren, einer Stadt, die aufgrund eines Staudamms und der damit verbundenen Vergrößerung des Hume Stausees 7 km nach Westen versetzt werden musste. Von dort aus sind wir in den Kosciouszko Nationalpark gefahren, der von den Sprachfaulen Ozzys auch Snowy Mountains genannt wird.Lachend Aufgrund der Berge gab es viele kleine Flüsse und Wasserfälle, die wir des öfteren zum erfrischen nutzen. Highlight war das Baden am Wasserfall.

28Januar
2014

Und was machst du so den ganzen Tag? - Trecker fahren!

Nachdem wir nun so tollen Urlaub hatten, hieß es jetzt mal wieder "Ran an die Bouletten" oder besser gesagt "Ran an die Äpfel". Wir sind nämlich nach Shepparton auf eine Apfelplantage gefahren um die Kasse mal wieder etwas aufzubessern. "Shep" wie die Einheimschen es liebevoll nennen ist ein kleines Städtchen mitten im Nirgendwo, was jedoch ganz beschaulich ist.

Am Montag nachmittag sind wir in Shep angekommen, haben mit einem Farmer gesprochen und schwups di wups konnten wir den nächsten Tag um 6:00Uhr anfangen zu arbeiten. Am morgen war es relativ "kühl", bei ca. 26°C Cool. Dann haben wir einen Trecker bekommen, einen Anhänger mit zwei riesigen Holzboxen, Leitern und Umhängetaschen und sind dann in die Bäume geklettert um Pink Lady und Gala zu pflücken. Nach 8 Stunden und bei 46°C hatten wir dann endlich 3 Boxen mit Äpfeln voll gemacht, jede wiegt ca. 400Kg und wir haben pro Box 45$ verdient (8,43$ pro Std.)Stirnrunzelnd. Nicht grad ein optimaler Stundenlohn, aber der nächste Tag wurde etwas besser - wir haben immerhin eine Box mehr geschafft. Am dritten Tag durften wir junge Apfelbäume mit Clips am zaun befestigen und unsere Hände wundclippenReingefallen.

Wir haben uns dann spontan entschieden weiter in Richtung Canberra zu fahren.

Resümee: Treckerfahren fetzt mega, Äpfelpflücken und Clippen ist doof Lachend

17Januar
2014

Melbourne live erleben

Wir wollten Melbourne sehen und das Wetter kannte keine Gnade. Also sind wir bei 42°C erstmal dran vorbeigefahren und haben uns an einen Strand bei Mornington Peninsula begeben. Bei den Temperaturen konnte leider auch die Klimaanlage nicht mehr viel ausrichten. Der Strand war ausnahmsweise mal sehr wellenarm, also konnten wir schnorcheln gehen Lächelnd. Abends haben wir zufällig Valeska und Benni wiedergetroffen, die wir schon in Adelaide kennengelernt hatten. Am nächsten Morgen sind Reiter mit ihren Pferden durchs Meer geritten - das hätte uns sicher auch Spaß gemacht. Vor dem Frühstück sind wir erstmal schwimmen gegangen - war arschkalt, aber super Lachend.

Da wir dann doch ein bisschen neugierig auf Melbourne wurden, sind wir in die City gefahren und haben gleich die kostenlose Straßenbahn benutzt Lächelnd. Die Stadt ist sehr lebendig und etwas crazy. Wir haben etliche Straßenkünstler gesehen, wie z.B. einen Kreidemaler, der's echt drauf hatte. Warum auch immer waren an einer Stelle die Bäume eingestrickt - echt witzig. Für ein Ticket für die Australian Open hatte es nicht gereicht, aber immerhin konnten wir noch ein bisschen was beim Public Viewing sehen.

Zwischenzeitlich hat Ronni einen Job beim Silvers Circus ergattert und wir durften ein paar Tage kostenlos mit dem Zirkus wohnen... wer hätte gedacht, dass uns sowas mal passiert! Am letzten Abend durften wir uns die Show ansehen - dafür hat Ronni Lisa extra die Haare gemacht... und sogar richtig gut hinbekommenZwinkernd. Die Vorstellung war erste Sahne, wie man sich das bei einem der Top 10 Zirkussen der Welt so vorstellen muss. Highlight war eine Motorradshow, bei der drei Motorradfahrer in einer Metallkugel gefahren sind - da haben wir den Atem angehalten. Den Abend haben wir mit ein paar Künstlern ausklingen lassen, die uns bei einem Gläschen Wein ein bisschen vom Zirkusleben erzählt haben.

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Da wir bis dahin noch nicht all zu viel von Melbourne gesehen haben, sind wir nochmal zurück in die City für zwei Tage. Und da waren wieder all die tollen Straßenkünstler. Angefangen von einem ganz Verrückten, der mit einer Art Plattenspieler, einer Fußtrommel und allerhand anderen Klimbims rumgelaufen ist und dazu gesungen hat, bishin zu Leuten, die sich an öffentliche Klaviere gesetzt haben und einfach drauf los gespielt haben - auf den Klavieren steht "Play me, I'm yours" und die können jederzeit benutzt werden. Später gings auf den Queen Victoria Market und zu Cook's Haus - Cook war hier der große Entdecker und sein Haus wurde aus Großbritannien nach Melbourne versetzt. Außerdem haben wir das Old Melbourne Goal gesehen - das Gefängnis, in dem Ned Kelly - ein Buschräuber, der für Recht und Ordnung gesorgt hat - gehängt wurde. Die Bond-Ausstellung im Melbourne Museum haben wir uns auch nicht entgehen lassen, genauso wie die Hot Road Show, bei der all die Reichen und Schönen ihre alten Karren präsentiert haben. Am letzten Tag war hier gerade der Australia Day, wo wir abends zu einem öffentlichen Konzert gegangen sind mit anschließendem 20-minütigen (!) Feuerwerk.

15Januar
2014

Video zur Great Ocean Road

14Januar
2014

Tag 187

Bei 40°C ging es weiter auf der Great Ocean Road über mehrere kleine Städtchen zum letzten Ort: Torquay. Dort sind wir den Tag schon das zweite mal ins Meer gehüpft, weil wir’s anders nicht mehr ausgehalten haben. Torquay soll angeblich einer der besten Strände zum Surfen sein – und wir hatten an dem Tag Glück, es gab viele Wellen und ein Mann hat uns beigebracht, wie wir auch ohne Buggy-Board in den Wellen düsen können. Das war ein Spaß! Da wir nicht wussten, wann wir das nächste Mal zum Meer kommen, haben wir spontan entschieden, noch einen Tag länger zu bleiben. Am Strand hat sich abends eine Trommlergruppe zusammengefunden und ein bisschen Stimmung gemacht. Spät am Abend ging dann mal wieder die große Suche nach einem geeigneten Schlafplatz los, an dem man möglichst ungestört steht und vor allem nicht vom Ranger entdeckt wird, denn Wildcampen und dabei erwischt werden, ist hier richtig teuer, teilweise $325 pro Person Brüllend. Nachts konnten wir kaum ein Auge zumachen, da gegen Mitternacht zwei dubiose Leute vorbeikamen (obwohl wir echt völlig abgelegen gestanden haben!), die nur zu uns meinten, wir sollen besser mit offenen Augen schlafen! Den zweiten Tag haben wir fast nur am Strand verbracht und nachmittags weiter nach Geelong gefahren, wo wir noch am Hafen spazieren waren. Für die nächste Nacht haben wir uns wieder eine offiziell erlaubte Stelle zum Schlafen gesucht. Abends fing es rundherum um uns an überall zu gewittern. Lisa hat’s tatsächlich geschafft, einige Blitze aufzunehmen. Und dann haben wir gesehen, wie die Blitze zwei Buschfeuer entfacht haben. Am nächsten Tag haben wir gehört, dass in der Nacht mehrere Hundert Feuer losgingen, das Größte in den Grampians, wo wir gerade noch ein paar Tage zuvor waren – 50.000km² sind abgebrannt!

Sonnenaufgang Thunderstorm Buschfeuer Der Blitz machte die Nacht zum Tag!

13Januar
2014

Der Tag der Koalas – oder: Die Erlösung ;)

Dieser Montag sollte die große Erlösung auf unserer ewig nicht enden wollenden Suche nach wilden Koalas werden. Wir waren auf dem Weg zum Otway Nationalpark, als wir mitten auf einer gut befahrenen Wald-Landstraße einige parkende Autos am Rand sahen und drum herum Leute, die in die Bäume starrten – das konnte nur eins bedeuten: KOALAS!!! Und diesmal warens nicht nur 2 oder 3, sondern dutzende, die wir unterwegs gesehen haben – die Biester sind in der Gegend schon zur richtigen Plage geworden und haben den ganzen Eukalyptuswald aufgefuttert – teilweise waren die Bäume komplett kahl. Auf unserer Koala-Jagd haben wir noch einen kleinen Plausch mit einer netten Bäuerin gehalten, die mit ihrem Quad und 2 Hunden im Gepäck über die Piste gebrettert ist. Auf ihrem Hof waren tolle Pferde, die ihr Leben genossen haben.

Danach ging es weiter über Apollo Bay in den Otway Nationalpark – das war einfach nur mega stark! Die Region hat noch einen der letzten erhaltenen Urwälder Australiens mit meterhohen Farnen, alles superdicht bewachsen und es roch so wunderbar Lächelnd Natürlich sind wir in den Regenwald spatziert und mitten im Dschungel waren Wasserfälle – die Beauchamp Falls – das war so unglaublich toll, wir haben uns gefühlt, wie im Dschungelbuch – alles so friedlich und idyllisch, wir wollten eigentlich gar nicht mehr zurück. Deswegen haben wir danach noch einen kleinen Abstecher zu den nächsten Wasserfällen gemacht (Eskine Falls), wo wir sogar ein bisschen drunter stehen konnten Lächelnd

12Januar
2014

Great Ocean Road - es kann losgehen

Am Sonntag konnten wir nun endlich auf die lang ersehnte Great Ocean Road fahren – angeblich eine der 10 Schönsten Küstenstraßen der Welt. Vorher haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Tower Hill gemacht und uns ein nicht mehr aktives Vulkangebiet anzuschauen. Mittlerweile ist die Gegend super dicht bewachsen und überall liefen Emus herum.

Nun aber zur Great Ocean Road – die startet in Port Campbell und ist 243 km lang. Nach wenigen Kilometern ragten schon die ersten Gesteinsformationen aus dem Wasser, die Namen trugen wie The Grotto, London Bridge und The Arch, Lord Ard George. Es ging alles Schlag auf Schlag, kaum waren wir ein paar Kilometer gefahren, mussten wir schon wieder anhalten, um das nächste zu sehen. Und schließlich kamen wir zum Sonnenuntergang an den Twelve Apostles an, die jetzt allerdings nicht mehr 12 sind, da sich das Meer schon einige Apostel geholt hat… Die restlichen Apostel strahlten aber wunderschön im Ozean Lächelnd.

11Januar
2014

Grampians National Park

Der Grampians Nationalpark war auf jeden Fall sehr sehenswert. Wir sind etwa 40 km durch die Berge gefahren und zwischendurch gab’s allehand zu sehen. Angefangen hat es etwas skuriel: ein Farmer hatte jede Menge Füchse erlegt und die an seinem Zaun aufgehangen. Da waren alle Verwesungsstadien zu sehen ... Verschlossen Das zweite Highlight waren die Mackenzie Falls – einfach schön und ein super Spot, um ein Päuschen zu machen. Wir saßen genau vor dem Wasserfall und haben den Wassernebel ins Gesicht bekommen – eine herrliche Erfrischung. Danach ging es ins Tal nach Halls Gap, wo wir die teuerste Milch unseres Lebens gekauft haben – für $2.75! Auf der Verpackung stand auch noch „You will feel the difference“ – Is dann aber genauso schnell schlecht geworden, wie die Billigmilch von Aldi Zwinkernd Am Ende des Tages haben wir Riesenkängurus gesehen und die waren wirklich riesig! Die waren ein einziger Muskelberg – da könnte sich Ronni mal ne Scheibe von abschneiden…

08Januar
2014

Kleiner Nachtrag

Hier könnt ihr Kangaroo Island in bewegten Bildern sehenZwinkernd. Viel Spaß!

08Januar
2014

Kangaroo Island - der letzte Tag

Am Vormittag sind wir nach American River gefahren, einer kleinen Fischerbucht, mit einer Menge schwarzen Schwänen und Pelikanen. Dort haben wir auf der anderen Seite der Bucht einen wunderbaren Strand entdeckt, zudem wir unbedingt hin wollten. Gesagt, getan! am Nachmittag waren wir an dem wohl schönsten Strand den wir je gesehen haben, weißer Sand so weit das Auge reicht und türkis-blaues Wasser - ein echter Traum! 

Zum Mittag haben wir uns erstmal Eierkuchen/PfannkuchenLächelnd gemacht - man war das ein Schmaus! 

Die Fähre sollte 19:30Uhr zurück gehen, wir haben gefragt ob wir früher fahren können und da hatten sie glücklicherweise noch einen Platz für unsere Wilma frei.

 

07Januar
2014

Der vierte Tag auf Kangaroo Island

Am vierten Tag sind wir auf Koala-Pirsch gegangen und haben im Flinders Chase NP nocheinmal jeden einzelnen Baum nach Koalas untersucht...aber nüscht gefunden Weinend. So langsam haben wir angefangen diese Koalas zu hassen Brüllend. Zumal die Viehcher auf der Insel zu einer Plage geworden sind, da sie die Eukalyptusbäume leer fressen und diese dann absterben. Es soll so viele davon geben, dass sie sterilisiert werden müssen um die Baumbestände zu schützen. Am Parkplatz vom Visitor Centre wurden wir dann auch fündig - zumindest hing dort ein Vieh faul auf dem Baum rum (so viel zu die Tiere brauchen Ruhe).Lächelnd

Danach ging es weiter in den Nordteil der Insel, nach Stokes Bay. Wir sind in das Rockpool Café gegangen und danach weiter zu einem versteckten Strand, der nur mittels Kletteraktion durch Höhlen erreichbar war. Das Wasser und der Strand waren ein Traum, es war eine unerwartete Überraschung. Abends ging es dann nach Parndana, wo wir bei gefühlten 10°C geduscht haben.


06Januar
2014

Dritter Tag auf der Känguruinsel

Der dritte Tag auf der Insel war sehr Abenteuerreich: gleich am Morgen sind wir in die Kelly Hill Höhlen gefahren und haben eine Tour durch die Tropfsteinhöhlen mitgemacht. Die Höhlen wurden von einem Farmer aus der Umgebung entdeckt, der mit seinem Pferd "Kelly" ein verlorengegangenes Schäfchen einfangen wollte. Bei dem Weg durch den Wald sind er und sein Pferd in eine Grube gefallen: er konnte sich aus der Höhle befreien, doch sein Pferd musste er zurücklassen - es wurde nie wieder gefunden. Seitdem heißen die Höhlen "Kelly Hill Caves". Bis heute wurden keine Überreste des Pferdes gefunden.Nach der Höhlentour haben wir noch einen kleinen Spaziergang zu der Grassdale Lagune gemacht.

Nachmittags ging es dann zu den Remarkable Rocks (beachtenswerte Felsen) und den Admirals Arch (Admiralsbogen) im Flinders Chase Nationalpark am südwestlichen Ende der Insel. Diese Gesteinsformationen liegt direkt an der Küste und sind wirklich beachtenswert. Die Remarkable Rocks sind außerdem ein beachtliches Kletterparadies. Ronni hat auch sein Glück versucht und wurde gleich von einer Schaar Touristen angefeuert und bejubelt. Lächelnd Der Admiralsbogen ist ein Teil der Küste, welche so ausgespült worden ist, dass nur noch ein bogenförmige Gesteinsformations übrig geblieben ist.

Abends sind wir dann noch in den Park gewandert um das Platypus-Schnabeltier zu sehen. Diese scheuen Tiere sieht man nur in der Dämmerung, in dunklen Waldtümpeln rumschwimmen. Auf dem Weg zu dem Wasserloch haben wir tausende Kängurus und Wallabies gesehen. Wir mussten zwar sehr geduldig und leise sein um eines der Tiere sehen zu können, wurden jedoch am Ende mit einem planschendem Platypus belohnt. Lachend Im dunkeln ging es dann zurück zum Auto und von dem Park über eine nicht enden wollende Rumpelstraße zu unserem Campingplatz mitten im Buschland.

 

04Januar
2014

Kangaroo Island wir kommen! :-)

Am Samstag geht es mit der Wilma auf die Fähre von Cape Jervis nach Penneshaw. Nach einer 45 minütigen, welligen Fahrt über den Ozean sind wir bei den Kängurus angekommen und das Insel-Abenteuer nahm seinen Lauf. Zuerst ging es auf eine Rumpel-Piste zu dem Cape Willoughby Leuchtturm, ans östliche Ende der Insel. Auf dem Rückweg haben wir einen australischen Bauern dabei gefilmt, wie er seine Schafe über die Straße zur nächsten Weide getrieben hat. Außerdem haben wir ein paar gefährlich-wirkende Echsen gesehen.Überrascht

Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Kingscote (Nordteil) verbracht, das war mal ein Luxus: Strom, Dusche und eine Waschmaschine.

Wichtig zu wissen, falls ihr euch mal in Kangaroo Island als Imker oder Rentier-Farmer selbstständig machen wollt: Pflanzensamen, Kartoffeln, Füchse, Kaninchen, Rentiere, Mader, Honig und Bienen dürft ihr nicht auf die Insel mitnehmen. Wer dennoch nicht auf seine Hauseigene Imkerei und seine Rentiere nicht verzichten kann, holt sich beim Amt am besten eine Ausnahmegenehmigung.Lachend

Am zweiten Tag sind wir zu einer Eukalyptus- und Emu-Farm gefahren und von dort aus weiter zum Seal-Bay, wo es Seehunde und Seehundbabys zu sehen gab.ÜberraschtLächelnd Danach ging es noch in die kleine Sahara, eine Mini-Wüste im Süden der Insel. Wir sind auf eine der riesigen Dünen geklettert und hatten das Gefühl in Afrika zu sein. Bei der ganzen Fahrerei und den vielen Erlebnissen haben wir uns dann in Vivonne Bay einen kleinen Mittagsschlaf gegönnt.Lächelnd

01Januar
2014

Heimatgefühle - deutsche Wurscht und Schwarzbrot

Nachdem wir nun dieses Jahr schon ohne Familie und Freunde Weihnachten und Silvester feiern mussten, haben wir uns gleich am 01.01. in die deutsche Siedlung Hahndorf aufgemacht (80km östlich von Adelaide), um jedenfalls ein wenig deutsche Gemütlichkeit zu schnuppern. Außerdem haben wir gehofft endlich deutsches Schwarzbrot, Kuchen und gute Wurst zu bekommen. Schon als wir in die Stadt reingefahren sind, haben uns beim Anblick der alten Häuser Heimatgefühle überkommen. Wir haben uns fast jeden Ramschladen angeschaut, Kaffee getrunken und Kuchen gegessen…natürlich haben wir auch gutes Brot und anständige Wurst bekommen. Lachend

Danach haben wir uns auf den Weg in das Hafenstädtchen Victor Habor gemacht. Von dort aus sind wir auf die kleine Granit Insel gewandert, die mittels einer kleinen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Brücke wurde damals für den Getreide und Schafswoll-Handel gebaut und noch heute zeugen das Gleissystem und die Pferde-Eisenbahn von der alten Zeit. Das Umrunden der Insel hat ca. 1 Stunde gedauert – für australische Verhältnisse echt wenig Zwinkernd. Leider blieb unsere Suche nach Pinguinen und Koalas erfolglos Weinend, dafür haben wir jede Menge verrückte Möwen gesehen . Am Abend ging es dann noch mal eben ins Kino – Der Hobbit 2.

 

Am nächsten Tag sind wir ganz sportlich auf „The Bluff“ einen kleinen Berg in Victor Habor geklettert, nachdem wir unseren deutschen Kuchen aus Hahndorf verputzt haben und dann weiter nach Cape Jervis, damit wir von dort mit der Fähre auf Kangaroo Island fahren können. Die Nacht haben wir direkt am Meer verbracht – man diese Kälte waren wir gar nicht mehr gewöhnt Zunge raus.

 

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